WIE WIR ARBEITEN


Das Hinterfragen von diskriminierenden Zuordnungen oder die Bewusstmachung von im Laufe des Lebens erfahrenen und bestätigten Vorurteilen stellen eine pädagogische Herausforderung dar. Im Bildungsverständnis, das dem Projekt zugrunde liegt, ist der Selbstbezug, die Frage „wer sind wir“ und nicht „wer sind die anderen“, zentral und beruht auf der Bereitschaft den eigenen biographischen Hintergrund sowie gesellschaftlichen Standort aktiv einzubeziehen. Dabei geht es um einen selbstbestimmten Prozess der Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit, ihrer direkten Auswirkung auf unsere Lebenswelten und Praxisformen sowie unsere eigene Rolle darin. Die Etablierung einer Reflexiven Praxis ist kein theoretisches Ziel, sondern ein handlungsinhärentes Verfahren, das die berufliche Praxis im Blick hat und einer wohlwollenden Überprüfung unterzieht. Hierfür werden auch Elemente von Community Coaching eingesetzt, um individuelle Professionalisierungsprozesse mit Organisationsentwicklung zu verbinden.

 

DIALOGISCHER REFLEXIONSANSATZ


verbindet

politische Bildungsarbeit mit Coaching und Fachberatung und bietet ausreichend Raum für die Entwicklung eigener Fragestellungen sowie Einübung von praxiswirksamen Handlungsstrategien.

schafft

einen angeleiteten Erfahrungsraum und kann durch seine humanistische sowie transaktionale Ausrichtung begründet werden.

regt

gruppendynamische Kommunikationsabläufe (Transaktionen) an,
die eine bewusste Beobachtung, Interpretation und Gestaltung von Wahrnehmungen, Deutungen und Beziehungsgeflechten ermöglichen.

unterliegt

dem Wandel von Praxisanforderungen und Fachdebatten,
kann stets weiterentwickelt und neu fundiert werden.