WAS UNSERE ARBEIT FUNDIERT


Der Anti-Bias-Ansatz stellt die Grundlage für den projekteigenen Reflexionsansatz dar. Seine macht- und diskriminierungskritische Ausrichtung macht ihn zu einem innovativen und wirkungsvollen Analyse- und Handlungskonzept, das alle Ausschluss und Diskriminierungs-formen in den Blick nimmt. Er wurde Anfang der 1980er Jahre von Louise Derman-Sparks und Carol Brunson-Phillips vornehmlich für Vor- und Grundschulen konzipiert, mit dem Ziel, diese in Orte der Vielfalt und Anerkennung zu verwandeln sowie Maßnahmen zu entwickeln, die geeignet sind, diesen Wandel nachhaltig auszubauen. Als ein bewährtes Handlungskonzept findet er auch im deutschsprachigen Raum eine breite Anwendung. Seine theoretische Fundierung wird derzeit von einigen Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen vorgenommen und fließt so in die Bildungsarbeit ein. Die Methoden des Ansatzes sind erfahrungsorientiert und können Bewusstwerdungs- und Veränderungsprozesse initiierten, die den Abbau von Diskriminierung unterstützen. Die Arbeit mit dem Anti-Bias-Ansatz ist ein lebenslanger und freiwillig initiierter Lernprozess, der durch die Erkenntnis über Diskriminierung, Reflexion im Hinblick auf Diskriminierung und Überprüfung von Handlungsmöglichkeiten gegen Diskriminierung gekennzeichnet ist.